Anmeldung

Interner Mitgliederbereich

Am 30.10.2021 konnte der Luftsportverein Greiz e.V. bei schönstem Herbstwetter nach längerer, wetterbedingter Pause wieder seinen Ziellandewettbewerb durchführen:

In der Kategorie Segelflug starteten 14 Piloten und Flugschüler, während es in der Kategorie Motorsegler leider nur zwei Teilnehmer gab. Die Wettbewerbsaufgabe ist, möglichst auf,bzw. kurz nach der Landebahnschwelle zu landen. Segelflugzeuge dürfen bei Überlandflügen auch auf Wiesen und Feldern landen, wenn es notwendig wird. Um auch auf den meist kleinen Feldern sicher landen zu können,werden diese Ziellandungen geübt. Diese Bedingungen werden nachgestellt durch je 5 jeweils 5 Meter lange Feldern, die mit Kreidestrichen aufgezeichnet werden (siehe Bild). Die Jury ermittelt bei jeder Landung, in welchem Feld das Hauptrad des Flugzeugs den Boden berührt.Aufsetzen im ersten Feld ergibt 5 Punkte,danach 4,3,2, bzw 1 Punkt. Landungen vor der Schwelle und ab 25m dahinter 0 Punkte. Jeder Pilot macht zwei Landungen. Gestartet wird im Segelflug auf unseren zwei Schulungsdoppelsitzern,so das auch unsere Flugschüler teilnehmen können und alle gleiche Bedingungen haben.

Alle Teilnehmer sind mit voller Konzentration und viel Einsatz geflogen,so das es ein enges Rennen wurde. Sieger wurde mit maximal möglicher Punktzahl von 10 Punkten unser Fluglehrer Paul Gipser, gefolgt von Roland Obernitz mit 9 Punkten auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz teilen sich mit je 7 Punkten Andreas Fülle und Uwe Peinl. In der Kategorie Motorsegler konnte bei nur zwei Teilnehmern nur der erste Platz an Wolfram Streubel und der zweite Platz an Uwe Peinl vergeben werden.

Es hat allen viel Spaß gemacht und der Tag wurde mit der Siegerehrung und einem zünftigen Rosteressen ausklingen lassen. Trotz der Coronaeinschränkungen hat der Verein eine schöne, unfallfreie Flugsaison absolvieren können.

Greiz 01.11.2021

 

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Pucharz im Anflug auf die markierte Bahn

 

Ziellandewrttbewerb 1. Platz 1000

Paul Gipser setzt den Pucharz mit Präzision kurz hinter der Schwelle auf ... volle Punktzahl

Lehrgang 2021 Team

Am Samstag 07.08.21 haben wir unseren Segelfluglehrgang mit sechs Flugschülern(!!!) begonnen. Die Fluglehrer Guntram und Paul konnten mit den Schülern auf unseren zwei Doppelsitzern von früh bis abend fliegen. Das Windenteam um Wolfram und Uwe sowie die diensteifrigen Schlepppiloten Tommy und Jörg waren im Dauerstress. Wir hatten prächtiges Schulungswetter und konnten neun Tage am Stück fliegen!

Lehrgang 2021 Vorbereitung zum Windenstart

Leider war uns der Thermikgott nicht recht gewogen, so das wir keinen einzigen Streckenflug unternehmen konnten. Das Team hat sich recht schnell eingespielt,so das pünktlich 10 Uhr der erste Start rausging und wir täglich bis 17 Uhr schulen konnten. Es hat gelohnt: wir haben in den neun Tagen 336 Starts machen können! Andre hat seine C-Prüfung gemacht und wurde „gebührlich“ beglückwünscht.

Sven hat die ersten Starts auf dem Mosquito gemacht und sich damit angefreundet und Lutz hat die ersten Stunden auf der ASW19 gesammelt. Die Flugzeugschleppausbildung konnte mit allen begonnen werden und Luise konnte diese Ausbildung bereits abschließen. Alle haben ihre ersten längeren Thermikflüge machen können.

Lehrgang 2021 Ballonlandung EDOT

Lehrgang 2021 unser Vereinsluftschiff

Am Donnerstag haben wir dann zur Anschaung einen Heißluftballon in Greiz landen und den Zeppelin vorbeifliegen lassen. Am Freitag gab es noch ein tolles Sonnenuntergangsfliegen. 

Lehrgang 2021 Sundowner

Ich denke, die Truppe ist in der Woche schön zusammengewachsen und alle hatten ihren Spaß. Dank noch mal an das fleißige Betreungsteam um Wolfram und Sven. Den besten Job hatte wieder einmal der Flugleiter, der es fertiggebracht hat, die wilde Herde am Boden und in der Luft täglich zu bändigen!!

Lehrgang 2021 Flugleiterleben

Bei Interesse könnten wir ja versuchen, 2022 wieder eine Woche zu fliegen???

 

Euer Schneckenverteiler vom Dienst

Erstmals seit Jahren ist es uns gelungen vom 18.07.20 bis zum 31.07.20 einen Segelfluglehrgang sowohl zur Anfängerschulung als auch zum Streckenflug zu organisieren.

Bei bestem Segelflugwetter wurden jeden Tag ausgiebig geflogen. Von 10 Greizer Piloten und einem Damen-Gästeteam,die einen Doppelsitzer Janus C mitgebracht hatten,wurden 47 Streckenflüge erfolgreich absolviert. Dabei wurden Ziele wie Nordhausen, Pirna, Bamberg und Liberec angeflogen.

Die größte Strecke erflog der Greizer Uwe Tolkmitt mit einem Flug von Greiz nach Liberec und zurück über 414 km. Insgesamt wurden 10.600 Flugkilometer zurückgelegt, ein schönes Ergebnis. Auch unsere zwei Flugschüler Andre und Hendrik kamen nicht zu kurz und konnten schöne Flüge machen.

Dimitri Gester aus Kirchheim brachte ein historisches Segelflugzeug Zugvogel III aus den 50-er Jahren mit , was besonders durch seine gelbe Farbgebung auffiel und ausgiebig geflogen wurde. Besonderer Dank für das gute Gelingen geht an die eifrigen Schlepppiloten Thomas, Marco und Uwe, sowie das Team Petra und Rudolf Gester für das Gesamtbetreuungspaket. Den gelungenen Abschluß bildete ein kleinr Grillabend bei schönstem Wetter am 31.07.20.

Als Termin für eine Neuauflage kann sich jeder den Zeitraum 07.05.2021-16.05.2012 vormerken.

 Roland Obernitz

 

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Die Teilnahme an der Thüringenmeisterschaft im Streckensegelflug (THM) 2020 – das war unser Plan. Im Janus C, dem Doppelsitzer des Dr. Angelika Machinek Fördervereins Frauensegelflug e. V. wollten wir uns als reines Frauenteam in einem vorwiegend männlichen Starterfeld behaupten. Covid-19-bedingt entfielen dann zunächst unsere im Frühjahr vorgesehenen Trainingsflüge, und letztendlich wurde auch die THM abgesagt. Im Juni konnten dann gemeinsam mit Walter Eisele zumindest die Einweisungsflüge auf der Hahnweide stattfinden. So entschieden wir uns, im ursprünglichen Meisterschaftszeitfenster dennoch mit dem Janus C den Himmel zu erobern und schlossen uns dem Fliegerlager des LSV Greiz an. Wir – das sind Nicole Wölfel vom FSV Rudolstadt und Stefanie Gester vom AC Stuttgart bzw. LSV Greiz.

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Der Flugplatz Greiz-Obergrochlitz liegt inmitten des idyllischen Vogtlandes und bietet in jeder Hinsicht beste Bedingungen. Die lokalen Fliegerkameraden empfingen uns sehr herzlich. So rüsteten wir den Janus mit vereinten Kräften direkt nach Anreise auf und flogen in direkter Folge an neun von zehn verfügbaren Tagen in knapp 30 Stunden 1.580 Streckenkilometer. Der Wettergott meinte es überwiegend gut mit uns. Thermisch schwächere Tage nutzten wir für „Reiseflüge“, zum Beispiel zu Nicoles Heimatflugplatz nach Rudolstadt. Hier verbrachten wir einen gemütlichen Abend mit anderen Thüringer Segelfliegern und ließen uns am nächsten Tag zurück nach Greiz schleppen.

Konsequent verbesserten wir unsere Strategie im Zusammenspiel von Flugzeug, Meteorologie und Taktik – eine wertvolle Vorbereitung auf kommende Meisterschaften im Doppelsitzer. Als besonders bereichernd empfanden wir die optimale Arbeitsteilung am Boden als auch im Cockpit. Wir kannten uns erst kurze Zeit, so dass unser Tandem in gewisser Weise ein Wagnis darstellte. Die Sorge sollte unbegründet bleiben: Unser nachgerade intrinsischesTeamwork wurde mit einem knapp an „Bronze“ vorbei geschrammten 4. Platz (von 10) der Fliegerlagerwertung belohnt.

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 Auch im Jahr 2020 sitzen zwei Frauen noch immer viel zuselten in einem Segelflugzeug, wie uns auffiel. Im fraglichen Aktionsgebiet waren wir während der beiden Wochen sogar der einzige „Ladies‘ Bird“. Bei unseren Außenlandungen an fremden Flugplätzen wurden wir stets ausgesprochen wohlwollend aufgenommen und unterstützt. Die durchweg erfreulich gemeinte Begrüßung „Oh, ein Doppeldamenteam!“ am Flugplatz Tröstau lässt gleichzeitig darauf schließen, welche Kuriosität eine solche Besatzung noch immer darstellt. Demnach möchten wir Pilotinnen gerne motivieren, es uns gleich zu tun. Es bringt unheimlich viel Spaß!

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Wir bedanken uns ganz herzlich beim Dr. Angelika Machinek Förderverein Frauensegelflug e. V. für das Vertrauen und die Verfügbarkeit des Förderflugzeuges. Ebenso möchten wir allen lieben Menschen danken, welche uns rund um das Fliegerlager geholfen und unterstützt haben. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir nächstes Jahr die Chance bekämen, mit dem Janus C an der THM 2021 teilnehmen zu können. 

Nicole Wölfel (FSV Rudolstadt)
Stefanie Gester (AC Stuttgart/LSV Greiz)

Titel

 

Im April 2019 verließen unsere beiden letzten Piraten D-7830 und D-1726 den Platz zurück in Ihr Ursprungsland Polen, nach Krakau. Wir wünschen Ihnen noch ein langes Leben und viele Stunden in ihrem Element….

Leider war die Auslastung beider Flugzeuge so schlecht, so daß der Finanz-und Wartungsaufwand nicht mehr gerechtfertigt war.

Nach 37 erfolgreichen Betriebsjahren ist damit die Zeit der Holzsegler in Greiz zu Ende gegangen.1972 kam mit der DM-1774 der erste neue Pirat aus Polen auf den Flugplatz. Er sollte als Übungs- und Leistungssegler im Ausbildungskonzept der DDR-GST eingesetzt werden und die alten Übungsflugzeuge BabyIIb und Meise aus DDR-Produktion ersetzen. Mit seinem T-Leitwerk und dem charakteristischen hoch angesetzten Tragflügel war er für den Vereinsbetrieb und Außenlandungen sehr gut geeignet.

Der Pirat wurde sofort zweckentfremdet und vor allem für Dauer und Streckenflüge eingesetzt, da er das leistungsmäßig beste Fluzeug war, was wir hatten.

Viele damalige Vereinsmitglieder erfolgen auf dem Pirat ihre Silber-C und machten ihre ersten Streckenflüge.

1975 (?) „besorgte“ unser Gerhard Ludwig wie auch immer, vom  VEB Papierfabrik Greiz einen neuen Pirat: die DM-1910.Das Flugzeug wurde von der Papierfabrik gekauft (!!!) und war bis 1979 in Greiz im Einsatz. Nach Neubeginn als D-2910 wurde es dann noch bis 2007 geflogen.

Gastrollen spielten bis 1979 noch die DM-1712 aus Jena und eine DM-1852, mit denen ich lt. meinem Flugbuch geflogen bin. Vielleicht weiß einer mehr darüber?

Nach dem Neugründung 1990 des LSV Greiz kamen die beiden ehemaligen DDR-Piraten als D-7784 und D-2910 wieder auf ihrem Heimatflugplatz zum Einsatz und wurden ausgiebig geflogen. Eigentlich alle nach der Wende ausgebildeten Segelflieger haben ihre ersten Einsitzererfahrungen nach der Schulung auf dem Bocian auf dem Pirat gesammelt.

 

Piraten in Greiz

Da unser Cheftechniker und Werkstattleiter Uwe Peinl als anerkannter Experte für Bruchreparaturen und Grundüberholungen am Pirat viele dieser Flugzeuge wieder aufgebaut hat, waren diverse Piraten im Laufe der Zeit bei uns.

D-1666

D-1666 war bis 2006 in Greiz und wurde dann nach Großenhain verkauft, wo er 2008 verlustig ging.

  • D-1666_vor_der_Halle_1000

 

D-1728/D-1617

D-1728 hatte 2001 einen Außenlandeschaden, wurde von Uwe grunderneuert und als D-1617 wieder in Betrieb genommen und 2014 verkauft.

 

  • D-1617_Aufrüsten
  • D-1617_Inspection_vor_dem_Verkau
  • D-1617_Inspection_vor_dem_Verkauf_2
  • D-1617_an_der_Flight_Line
  • D-1617_im_F-Schlepp
  • D-1617_vor_der_Werkstatt

 

D-1726

D-1726 war ab 2006 in Betrieb und wurde 2019 nach Polen verkauft.

  • D-1726_Am-Start
  • D-1726_in_der_Halle_vor_dem_Verkauf

 

D-7784

D-7784 war von 1972 bis zum 05.08.2000 in Greiz beheimatet und wurde bei einem tragischen Außenlandeunfall total zerstört.

 

D-2910

D-2910 war von 1975 bis 2007 in Greiz im Einsatz und wurde 2007 in die CSR verkauft.

  • D-2910
  • D-2910_Abtransport
  • D-2910_Im_Doppelschlepp
  • D-2910_Verkauft

 

D-7830

D-7830 war von 2017 bis 2019 im Einsatz und wurde als letzter Greizer Pirat im April 2019 nach Polen verkauft.

  • D-7830_in_der_Halle

 

Mit dem Verkauf der D-7830 ist der Einsatz des SZD-30 Pirat nach 37 Jahren zu Ende gegangen.

Alle die damit geflogen sind, werden ihn wohl in guter Erinnerung behalten ... bis halt auf das verdammt schwere Mittelstück.

 

Troikaschlepp

Der Pirat eignete sich hervorragend für den Troika-Schlepp welcher viele Jahre in Greiz praktiziert wurde.

  • Piraten_Troika_Schlepp_Start
  • Piraten_Troika_Schlepp_Start2
  • Piraten_Troika_Schlepp_in_der_Luft
  • Piraten_Troika_Schlepp_von_hinten
  • Piraten_Troika_Schlepp_von_unten
  • Piraten_Troika_Schlepp_von_vorn

 

PS. Mit der ASW19B D-8472 ist aber ein hoffentlich sehr guter Ersatz in Greiz eingezogen, aber dazu später in einem anderen Beitrag.

 

R.Obernitz 01.05.2019

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