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                   Greizer Luftsportler erneut Deutscher Meister im Motorkunstflug

in der Kategorie "Advanced"

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Mit dem Sieg der Deutschen Meisterschaften im Motorkunstflug in der Kategorie Advanced,die Anfang Juli auf dem Flugplatz Gera-Leumnitz ausgetragen wurde, hat der Pilot des Luftsportverein Greiz-Obergrochlitz e.V. Heintje Wyczisk seine bisherige sportliche Laufbahn zum dritten mal gekrönt. Wie jeder der etwa 30 Teilnehmer mußte er vier Programme fliegen. In seiner Klasse waren 11 Teilnehmer gestartet. Dazu gehörten das Qualifikationsprogramm, ein Kürprogramm sowie zwei den Piloten zuvor unbekannte Programme, die im vorgegebenen Luftraum im Rahmen eines „Würfels“ mit je 1 km Länge und Höhe absolviert werden mußten. Dabei mußten beispielsweise Loopings, Rollen oder auch Figuren im Rückenflug neben weiteren Schwierigkeiten in einer bestimmten Reihenfolge und Höhe absolviert werden, die im Einzelnen von der strengen Jury bewertet wurden. Offensichtlich ist Heintje Wyczisk zur Zeit gut in Form, denn bereits 2 Wochen vor den Deutschen Meisterschaften hatte er den „5. Tutima-Preis der Lüfte“ gewonnen, ein Wettbewerb des Deutschen Aero-Club, der auf dem Flugplatz in Jena-Schöngleina ausgetragen wurde. Diese Erfolge kommen natürlich nicht einfach so daher. Einen großen Teil seiner Freizeit widmet der berufliche Dip.-Ing. und in Erlangen tätige Sportler dem Training in seiner selbst gebauten Kunstflugmaschine vom Typ LASER 260. Vor allem über dem Werdauer Wald kann er dabei von den Zuschauern von Zeit zu Zeit bewundert werden. Dieses Gebiet ist als Trainingsgebiet von der Deutschen Flugsicherung als spezielle Kunstflugzone genehmigt. Seit vielen Jahren stehen ihm die Sportfreunde des Greizer Luftsportvereins zur Seite. „Dieser Verein hat sich zu einem wahren Flug-Leistungszentrum entwickelt, bietet aber auch allen Interessenten, die Spaß und Freude an der Fliegerei haben, unkompliziert die Möglichkeit einer Ausbildung u.a. zum Segelflieger“ erklärt Heintje, der seit 1990 dem Verein als aktives Mitglied angehört. Vom 06.08. bis 16.08.2015 wird die 24.Thüringer Landesmeisterschaft im Strecken-Segelflug vom Greizer Luftsportverein auf unserem Flugplatz Greiz-Obergrochlitz ausgerichtet. Gleichzeitig findet auch die 12.Deutsch-Tschechische Meisterschaft im Strecken-Segelflug innerhalb der EUREGIO EGRENSIS zwischen den Vogtland-Regionen Thüringen, Sachsen, Bayern und Tschechien (Westböhmen) statt, wo viele Segelflugzeuge am Greizer Himmel zu sehen sein werden.

{OTZ, Christian Freund}

 

Die XIII. Segelflugmeisterschaft im Streckensegelflug im Rahmen der Euregio Egrensis sowie die 27. Thüringer Landesmeisterschaft im Streckensegelflug 2018 fand vom 19.07.2018 bis 29.07.2018 am Flugplatz Greiz-Obergrochlitz statt. 

Die Teilnehmerliste, Aufgaben und Ergebnisse findet ihr hier: https://www.soaringspot.com/en_gb/27-thuringenmeisterschaft-euregio-egrensis-greiz-2018-greiz

 

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Greizer Pilot arbeitet an Leistungsabzeichen im Segelflug

Der Greizer Segelflugpilot Daniel Hirt hat am 26.10.2013 vom Flugplatz Alkersleben aus die Höhen-Mindestbedingung zur Erlangung des Gold-C Leistungsabzeichens erflogen.
Die Leistungsabzeichen wurden bereits  um 1930 durch die Internationale Studienkommission für motorlosen Flug (ISTUS) entwickelt und seitdem auf Grund des technischen Fortschritts teilweise angepasst. Im Segelflug existiert nach Erwerb der Pilotenlizenz eine dreistufige Leistungsanerkennung (Silber-C; Gold-C; Diamanten). Die jeweiligen Bedingungen sind in nachfolgender Tabelle dargestellt.

Tabelle 1: Leistungsabzeichen im Segelflug

Silber-C   Dauer des Fluges   5 h
    Höhengewinn   mind. 1.000m Startüberhöhung
    Strecke   mind. 50km als gerade Strecke
Gold-C   Dauer des Fluges   5 h
    Höhengewinn   mind. 3.000m Startüberhöhung
    Strecke   mind. 300km
Zielstreckendiamant*   Strecke   mind. 300 km als Zielstrecke oder Dreieck
Streckendiamant*   Strecke   mind. 500 km
Höhendiamant*   Höhengewinn   mind. 5.000 m Startüberhöhung
Streckendiplom*   Strecke   mind. 750 km in 250 km Schritten bis 2.000 km

* Nur in Verbindung mit Silber oder Gold

Seine Erlebnisse und Eindrücke schildert er in folgendem Bericht:

Früh halb sechs aufgestanden, nach Greiz gefahren und die LS4 angehängt. Um 10:00Uhr war ich auf dem Flugplatz Alkersleben angekommen.
Die Jenaer Piloten waren bereits da und hatten ihre Flugzeuge schon fast aufgerüstet.     
Gegen 11:30Uhr ist als erster Michael Kranich mit seiner DG800 gestartet und meldete schwaches Steigen.
Ich startete gegen 12:45 Uhr und der Schlepp ging Richtung Hauptkamm. Der Thüringer Wald war in Wolken was die Orientierung und die Navigation etwas erschwerte.

Leewellenflug
In 1.300m (über Platzniveau) klinkte ich aus und dachte die Höhe muss reichen. Ich flog weiter Richtung Hauptkamm gegen den Wind, der mit ca. 60-70 km/h blies, konnte aber kein Steigen finden. Also entschied ich mich wieder Richtung Flugplatz zurück zu fliegen. Am Flugplatz angekommen, nur noch 650m hoch fand ich dann doch noch sehr geringes Steigen von sagenhaften 0,2m/s aber besser als nichts. Ab ca. 1.000m Höhe verbesserte sich das Steigen auf 0,8-1 m/s und ich stieg schließlich zwischen Alkersleben und Arnstadt auf 4360m (NN).  Das Steigen lies etwas nach und ich versuchte in die Primärwelle zu gelangen. Ich flog mit 150km/h gegen den Wind Richtung Crawinkel. Das Problem dabei war, dass der Wind mit über 100km/h blies und so nur eine Ground Speed von maximal 50km/h übrig blieb. Mittlerweile war eine fast geschlossene Wolkendecke unter mir vorhanden. Nur noch über Alkesleben war eine Föhnlücke. Als ich für ca. 8km 1.500m Höhe verbraucht hatte (was einer Gleitzahl von ca. 1:5 entspricht) und kein Steigen fand, entschloss ich mich wieder Richtung Alkersleben zu fliegen. Das Risiko in die nahezu geschlossene Wolkendecke einzutauchen war zu groß.
Nach etwas über 4h Flugzeit und einer Startüberhöhung von 3407m landete ich sicher wieder in Alkersleben.
Es war ein sehr beeindruckender Flug und bestimmt nicht mein letzter in der Leewelle des Thüringer Waldes.

Wir gratulieren Daniel Hirt zu seiner beeindruckenden Leistung und wünschen viel Erfolg bei der Erfüllung der übrigen Bedingungen.

 Einmal majestätisch der Sonne entgegen schweben, den Ausblick auf ein unvergessliches Panorama genießen und sich von der angenehmen Ruhe in mehreren hundert Metern Höhe verzaubern lassen – dieser Traum wird beim Gleitschirmfliegen Wirklichkeit.

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Dies erlebt man mit der Nase im Wind, da man beim Gleitschirmfliegen direkt mit Schnüren verbunden am Schirm hängt und die Freiheit quasi im Gesicht spürt. Wer gern mehr über den Sport erfahren möchte kann gern am späteren Nachmittag auf den Flugplatz kommen und mit unseren Gleitschirmprofis sprechen ...

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Wenn diese nicht gerade gen Himmel starten ...

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